Sand ... playground for the car

das auto:




20.05.2015 - Ölwechsel ...

Da wir mittlereweile auch schon wieder etwas gefahren sind, wurde auch ein Ölwechsel mal wieder fällig. In diesem Zuge wurde auch die Ölwannendichtung und die Ventildeckendichtung gewechselt. Als nächstes steht das Getriebeöl noch an und dann sind alle Öle getauscht und neu.







21.04.2015 - Neuer TÜV

Ja, die Zeit vergeht wahnsinnig schnell und so musste unser Auto nach 2 Jahren zurück in Deutschland wieder mal zum guten deutschen TÜV. Aber, der gute Landy hat anstandslos seine neue Plakette erhalten ... und so darf er weiter rollen ...







15.08.2014 - Kleinigkeiten ...

Und wieder einmal haben wir recht lange nichts von uns hören lassen. Dennoch basteln wir immer stetig und ein bisschen am Auto, was nicht gut ist, da man dann ja auch immer weitere Dinge entdeckt, die gemacht werden sollten (Ventildeckeldichtung, Ölwannendichtung, Deckel VTG …).

Wir haben unser Thermostat samt Kühlflüssigkeit getauscht. Wir hatten ja unterwegs das Thermostat bereits ausgebaut, da wir hier Probleme hatten. Da unser Kühlwasser zu schnell zu warm wird, haben wir uns dazu entschlossen, das Thermostat nun endgültig zu tauschen.
Das Auto wurde komplett gefettet und duchgecheckt, da es ja bald in den Urlaub geht und wir keine bösen Überraschungen erleben wollen ;-)







07.06.2014 - Das schwitzende VTG

Ein Landy ölt ja nicht, er schwitzt. Aber irgendwann hat in unseren Augen auch ein Landy genug geschwitzt. Und dieser Punkt ist nun erreicht gewesen - genug von einem ewig nach "Schweiß" riechenden Auto, genug von den dicken Tropfen unterm Auto.
Das VTG wurde komplett ausgebaut und der Simmering an der Ausgangswelle getauscht; Problem: an der behandelten Stelle ist das VTG nun trocken, aber irgendwo tropft es doch noch. Nächste Maßnahme: das Abdichten des Getriebedeckels ...

Abdichtung VTG
Abdichtung VTG

Abdichtung VTG

Abdichtung VTG







25.05.2014 - Umsetzung Wasserkonzept - TEIL II

Unglaublich, aber wahr: nachdem wir zwei Jahre lang fleissig jeden Tag mindestens 2 mal unsere Kanister ein- und ausgeladen haben, haben wir nun endlich fliessend Wasser im Auto. Es hat ein wenig gedauert bis wir das System komplett luftdicht hatten und den Druck perfekt eingestellt hatten, aber  nun funktioniert alles problemlos. Die nächsten Ausflüge und Urlaube werden richtig entspannt sein ...

Es wird ...
Die Elektrik

Endlich: fliessend Wasser







18.05.2014 - Umsetzung Wasserkonzept - TEIL I

Es ist endlich soweit: die Sonne zeigt sich und wir haben uns an die Umsetzung des Wasserkonzepts gemacht. Der Schlauch wurde verlegt, die Kupplung an der hinteren Entnahmestelle verbaut, Wassertank und Pumpe eingebaut.
Nächstes Wochenende geht es an die Elektrik und dann sollten wir – hoffentlich – fließend Wasser im Auto haben.

Los gehts
Die Pumpe ist verbaut

Die Kupplung an der Hecktür

Und verbaut ...2

45 Liter Wasser

Passgenau eingesetzt







05.04.2014 - Neue Achsanschlagsgummis und Buchsen

Mit dem kompletten Tausch aller Buchsen ist nun das Fahrwerk endlich so gut wie erneuert. Das Auto fährt sich nach dem Tausch extrem direkt und hart, dass wir uns daran erstmal gewöhnen müssen. Zusätzlich haben wir noch die Achanschlagsgummis gegen etwas höhere Halter getauscht. Damit hoffen wir, unserer Standheizung, die ja in den Radkasten gebaut ist, neben dem Schutzpanzer, einen weiteren Puffer zu geben.

Neue Anschlagsgummis
Neue Anschlagsgummis2







08.03.2014 - Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz

Nachdem sowohl der deutsche Zoll als auch die Canadier vor Beginn unserer Reise 2011 unseren mühsam aufgetragenen Unterbodenschutz aus Seuchengründen wieder entfernt hatten wurde es nun wirklich Zeit, hier wieder nachzulegen und sowohl den Rahmen als auch den kompletten Unterboden wieder zu versiegeln.

Und so durfte gesaut, gepinselt und gesprüht werden – danke Jungs für die Drecksarbeit, habt ihr super gut gemacht ;-)

Abgeklebt
Abgeklebt

Sieht gut aus ...

FERTIG

top








24.11.2013 - Weitere Wartungsarbeiten

Und wieder ein paar Ausbesserungs- bzw. Verbesserungsarbeiten: die Dreiecksbleche wurden abgenommen und neu lackiert. In diesem Zug haben wir auch gleich neu bzw. überhaupt mal abgedichtet und neue Dichtungen verbaut. Dann würden die Türen neu eigestellt und die Scharniere getauscht. Somit sollte der elende Staubeintritt wieder etwas minimiert worden sein.

Das Dreiecksblech - gebrochen2
Ohne Dreiecksblech

grundiert ...

und lackiert!

Final und neu verbaut

Und die neuen Scharniere :-)








16.11.2013 - Etwas "Platz" gewonnen ...

Wir haben unsere Standheizung im Radkasten verbaut – nicht optimal, aber anders nicht möglich gewesen. Zum Schutz aller Schläuche und Kabel haben wir hier ebenfalls einen „Schutzpanzer“ verbaut. Dieser nimmt allerdings auch Freiraum in der Verschränkung.

Nun haben wir einen speziellen Winkel verbaut und haben somit etwas an Platz gewonnen. Dazu gibt es einen neuen und ebenfalls flacheren Panzer, der uns eine größere Verschränkung ermöglichen sollte.

Vorher ... ... und mit Schutzpanzer

NACHHER: mit Winkel ...

... und mit neuem Panzer







02.10.2013 - Rücklichter können auch hell sein ...

So, nun ist es hoffentlich vorbei mit schmelzenden, blinden, sich verformenden, dunklen, ständig einen Wackler habenden Rücklichtern: die neuen LED-Rücklichter sind verbaut. Und der Unterschied ist groß, sehr groß …


NEU und HELL: LLED Rückleuchten2

Der Vergleich: NEU und ALT








28.09.2013 - Gasdruckfeder für die Hecktür

Unterwegs hatten wir – mit dem Reserverad an der Hecktür – oft das Problem, dass wir, je nach Standposition des Fahrzeugs, die Hecktür aufhalten mussten, da diese sonst immer wieder zugefallen wäre. Dies ist gerade beim Packen oder Kochen eher hinderlich.In Patagonien ist der Wind teilweise so stark gewesen, dass die Tür hier zudrückt wurde. Das haben wir nun geändert, damit uns dies nicht mehr passiert: wir haben den ursprünglichen Türfeststeller durch eine starke Gasdruckfeder ersetzt.

Gasdruckfeder für die Hecktür

Gasdruckfeder für die Hecktür








24.08.2013 - Neues Abdichten der Bodenbleche und Isolierung des Getriebetunnels

Genug gefaulenzt – der Sommer neigt sich nun schon wieder dem Ende zu und auf der to do-Liste sind noch etliche Punkte abzuarbeiten. Angefangen haben wir damit, herauszufinden, woher denn das Öl am/aus dem Getriebe kommt (in unseren Augen geht es über das normale „Schwitzen“ hinaus). Hierzu musste der Getriebetunnel runter.
In diesem Zug haben wir die vorderen Bodenbleche auch gleich abgeschraubt, unten neu abgedichtet und von oben Antidröhnmatten verklebt; den Getriebetunnel haben wir zusätzlich Aluminium kaschierter Glasfasermatte gegen die entstehende Hitze isoliert.

Blick auf das Getriebe nach Entfernen des Getriebtunnels
Blick auf das Getriebe nach Entfernen des Getriebtunnels

Neu abdichten ...

... und entdröhnt

Isolationsmaterial für den Getriebtunnel







22.06.2013 - Das Stoßdämpferdrama Teil VII (oder: Bist du zu stark sind sie zu schwach ...)

Ja, die guten Sachs Touring 8050 Dämpfer … eine unserer ersten Handlungen zurück in Deutschland ist gewesen, diese gegen eine andere Marke zu tauschen, weil mit den Sachs Dämpfern einfach nicht in irgendeiner Weise von Fahrkomfort gesprochen werden konnte.
Wir haben sie in Deutschland dennoch reklamiert und haben nochmals Portokosten investiert, um die Dämpfer zu Sachs zur Prüfung zu schicken. Der Ergebnis der Prüfung verblüfft uns jedoch: die Dämpfer weisen keine Undichtigkeit auf (für uns unverständlich, da wir sie mehr nass und ölig als trocken erlebt haben) und die Prüfwerte liegen alle in der Zeichnungsfrist. Wir persönlich können das nach unseren Erlebnissen und Erfahrungen nicht nachvollziehen, aber Sachs hat schliesslich getestet …

UNSER FAZIT (aus leider eigener Erfahrung): der SACHS TOURING 8050 Dämpfer ist vollkommen ungeeignet für den Einbau in einen Defender, wenn dieser denn auch „genutzt“ wird; die Dämpfer werden bereits nach wenigen Kilometern auf unebener Strasse extrem heiß und ölen stark; dazu (oder gerade dadurch) werden die Dämpfer innerhalb kürzester Zeit sehr weich und das Auto fährt sich schwammig und instabil, was einen gerade auf Schotter oder in Kurven zu niedrigen Geschwindigkeiten zwingt – wir werden in Zukunft definitiv die Finger von diesen Dämpfern lassen und auf die altbewährten Monroe zurückgreifen!!!



19.06.2013 - Kleine "Sommerpause"

Wir gestehen: wir gönnen uns gerade eine kleine Pause – bei den Temperaturen, die gerade vorherrschen auch kein Wunder. Dabei steht noch einiges auf dem Plan. Die Buchsen müssen noch komplett getauscht werden und die Hohlraumversiegelung bzw. Unterbodenschutz müssen auch noch gemacht werden. Aber am Wochenende soll es weiter gehen … wirklich.







13.06.2013 - Sportlich, sportlich ...

Das hätten wir nie gedacht: ein Landy kann sich auch sportlich fahren – sportlich im Sinnes eines Landys zumindest. Dachträger samt Dachzelt ist runter; der Innenausbau und alles Equipment sind raus, die neuen Dämpfer (ENDLICH!!!) sind drinnen und unterm Auto wurde auch ein wenig modifiziert. Kurz: das Auto zieht richtig gut, ist spritzig und macht mal richtig Spaß …








29.05.2013 - Nackt ...

Der Dachträger ist runter und das Auto kommt uns jetzt extrem nackt vor. Grund: das Dachzelt muss dringend gereinigt und ein wenig überarbeitet werden und auch die Dichtung der Dachrinne hat in den 2 Jahren gelitten und ist undicht geworden. Hier heißt es also abdichten und wahrscheinlich kommt der Träger (ohne Zelt) dann auch wieder drauf.

Ohne Dachträger ... ungewohnt

... aufgebockt ...

top







27.05.2013 - Und noch mehr Rost

Nachdem wir 2 Jahre lang an viele Stellen und Ecken gar nicht drangekommen sind und wir auch über vieles hinweggesehen haben, konnten wir uns beim Ausräumen des Autos vor der Wahrheit nicht verstecken. Wir haben ein paar Roststellen und diese sind durch die Undichtigkeiten und den ständigen „Wassereinbruch“ nicht besser geworden. Und so kratzen und schleifen wir, pinseln und spülen, schleifen und pinseln und freuen uns über das Ergebnis – die Frage ist, wie lange es so bleibt …

Runter mit dem Lack ...
Nach dem ersten Abkratzen des losen Rostes

... schön dick eingeschmiert ...

... und danach ...







20.05.2013 - Der böse Rost lauert einfach überall

Bei Arbeiten unterm Auto haben wir durch Zufall die vordere Querstrebe/Querträger entfernt und haben nicht schlecht gestaunt, als uns hier dicke Platten Rost entgegengefallen sind. Sowohl Träger als auch Strebe sind böse angegriffen. Also sind wir hier richtig hartnäckig vorgegangen: Rost abschleifen, 4 Durchgänge Rost mit Hilfe von Deox Entrostergel entfernen, Rostschutzgrundierung auftragen und zum Schluss Lack. Wir hoffen, dass das Problem hiermit beseitigt oder zumindest stark eingedämmt ist. Also ein Tipp an alle Defender-Besitzer: Querstrebe mal runterholen und schauen!


Dicke lose Roststücke

Der Rahmen direkt nach dem Abschrauben der Strebe

... und nach der Rostbehandlung








03.05.2013 - Und aufs Neue: Kampf dem Wasser

Wir hatten ja bereits vor Abfahrt das Auto an diversen Stellen abgedichtet bzw. versucht abzudichten. Während der Tour haben wir gemerkt, dass immer mal Wasser reingelaufen ist, konnten durch die ganzen Möbel aber nicht feststellen wo.
Nach dem Ausräumen aller Möbelstücke, dem Entfernen des Dämmmateriales und dem tatkräftigen Einsatz einer Spritzflasche haben wir nun diverse weitere Stellen (vor allem im hinteren Bereich) gefunden und diese sowohl außen als auch innen großzügig abgedichtet. Hoffen wir diesmal, dass es etwas bringt …


Abdichtarbeiten ...








30.04.2013 - Es gibt viel zu tun ... packen wir es an

Nachdem die Werkstatt unseres Vertrauens ja bereits gute Vorarbeit geleistet hat, machen wir nun gerade munter weiter - „Nacharbeit“ leisten; und es gibt viel zu tun. Bei den lästigen Putzarbeiten, haben wir festgestellt, dass wir immer noch Wassereintritte haben. Da das Auto nun komplett ausgeräumt ist, werden wir versuchen, hier entsprechend abzudichten.

Dann haben wir die Stoßdämpfer gewechselt. Die guten SACHS Dämpfer sind ja komplett durch und trocken, da wurde es Zeit wieder auf Altbewährtes zurückzugreifen. Was dann noch ansteht ist ein neuer Unterbodenschutz samt Hohlraumversiegelung … langweilig wird uns wohl nicht.

Wechsel der Dämpfer

Leer ... perfekt zum Abdichten








27.04.2013 - Zurück ... mit neuem TÜV

Am Ende wird alles gut … meistens zumindest. Lange hat es gedauert, aber jetzt haben wir unser Auto endlich wieder - mit neuem TÜV. Die Mängelliste war erstaunlich lang und so sind wir auch ein Stück ärmer. Dafür haben wir neue Steckachsen (Grund für das schlagende Geräusch beim Einkuppeln), neue Bremsscheiben vorne, komplett neue Bremsbeläge (wären aber noch nicht nötig gewesen), eine neue Windschutzscheibe, das Problem am Schaltgestänge des Verteilergetriebes - welches unserem Auto eine Huckepackfahrt mit dem ADAC geschenkt hat - wurde behoben und wir haben ein neues Lager für die hintere Achsaufhängung.

Zusätzlich zu den erforderlichen Reparaturen gab es auch gleich noch eine neue Ölwannendichtung samt Ölwechsel und Wechsel aller Getriebeöle, eine neue Ventildeckeldichtung und einen neuen Motorkabelbaum. Und jetzt geht es daran, den Dreck der letzen beiden Jahre zu entfernen …

Zurück ... mit neuem TÜV :-)








27.03.2013 - Kurz vor Marokko

Unser Containerschiff befindet sich bereits kurz vor der marokkanischen Küste und laut Agent sollen wir unser Auto in ca. 2 Wochen in Hamburg "endlich" in Empfang nehmen können. Ein riesiger Karton mit neuen Teilen steht bereits bereit und wartet nur darauf getauscht bzw. verbaut zu werden – Reisenacharbeit sozusagen …







14.03.2013 - Auf dem Heimweg

Ja, unser Landy macht sich bereits langsam auf den Heimweg. Gestern haben wir kurz und schmerzfrei, aber mit gemischten Gefühlen verladen. Viel zu schnell ist die Zeit vergangen. Hinter uns liegen 673 wunderschöne Tage und 83.733 gefahrene Kilometer mit einem treuen Begleiter – wir können eigentlich nur danke sagen für die tolle Zeit!


*Danke für die tolle Zeit*

Rein und heim ...








08.03.2013 - Das Stoßdämpferdrama Teil VI (oder: Das war dann wohl nix ...)

Ja, wir haben schon etwas länger nichts mehr von SACHS und ihrer geplanten Umsetzung spezieller Dämpfer für unser Fahrzeug gehört. Mittlerweile sind wir bis nach Uruguay geschaukelt und die Verladung in den Container steht an.

Zu Hause warten bereits unsere neuen MONROE Adventurer auf den Einbau. Die ersten 45.000 km unserer Reise haben sie uns zuverlässig begleitet und der zweite Satz hinten musste nur getauscht werden, da sich ein Dämpfer an der unteren Aufnahme wegen fehlender Unterlegscheiben zu stark abgerieben hatte. Der vordere Satz leistet immer noch gute Dienste.








22.02.2013 - Der patagonische Wind und die Schmutzfänger

Der patagonische Wind kann mitunter schon recht stark sein. Auf der Ruta 40 ist er so stark gewesen, dass er während eines Stopps den hinteren Schmutzfänger auf den Reifen gedrückt hat, ohne dass wir es gemerkt haben. Über das enstandene dröhnende Geräusch beim Losfahren haben wir uns dann zwar gewundert aber nicht weiter drüber nachgedacht. Den Grund für das Dröhnen haben wir dann später gesehen - als es schon zu spät war …


Leider zu spät gesehen bzw. registriert ...








21.02.2013 - Reifenkiller Carretera Austral (Chile)

Nach 1.200 km auf der Carretera Austral (Chile) weinen wir ja doch ein wenig um unsere Reifen. Die Carretera Austral besteht größtenteils aus Schotter, der so scharfkantig ist, dass er teilweise richtige Brocken aus dem Profil schneidet oder reißt. Unsere vorher noch guten Reifen haben leider stark gelitten.

Leider schön zerplückt nach 1.200 km Carretera Austral ...







19.02.2013 - Die 200.000 km-Marke

Als der Kilometerzähler auf 200.000 umspringt fahren wir auf die Seite und verharren eine Minute in Stille. Wir sind auf der Reise viel von anderen belächelt worden, weil wir einen Land Rover Defender fahren, aber wir müssen jetzt wirklich mal eine Lanze für dieses Auto brechen.
Klar, es hat seine Macken und "Schwächen" (welches Auto hat die denn bitte nicht?), aber seit 100.000 km leistet unser Landy nun gute und zuverlässige Dienste – und über 80.000 km davon unter teilweise schlechten Bedingungen. Und gerade diese schlechten Bedingungen machen sich nun langsam leider doch bemerkbar (vor allem am Fahrwerk.) Zurück zu Hause wartet wohl ein bisschen Arbeit auf uns; dafür knattert dann aber wieder ein weiterer Defender über deutschen Boden.


200.000 km - weiter so








07.02.2013 - Riss in der Frontscheibe

Nachdem wir uns in Kolumbien den zweiten dicken Steinschlag zugezogen haben, hat uns unsere Frontscheibe zuverlässig über 25.000km begleitet. Nun plötzlich - mit Verschwinden der Sonne an einem heißen Tag – wandelt sich der Steinschlag in einen schönen Riss. Da wir aber selbst mit dem Steinschlag nicht durch den TÜV kommen würden, haben wir uns schon damit abgefunden, dass es in Deutschland eine neue Scheibe geben wird.

Riss in der Frontscheibe








05.02.2013 - Das Stoßdämpferdrama Teil V (oder: SACHS ist da was am Planen dran)

Nur kurz: SACHS ist da was am Planen dran. Heißt in diesem Fall im Klartext, dass die Techniker und Konstruktionsingenieure von SACHS versuchen, auf unser Fahrzeug und unsere Bedürfnisse speziell angepasste Dämpfer umzusetzen. Hoffen wir mal, dass es klappt, denn die Jetzigen sind einfach fertig.

Sie ölen fröhlich vor sich hin und sind mittlerweile so weich, dass wir selbst auf leichten Wellblechpisten nicht mehr schneller als 50km/h fahren können, weil der Wagen hinten einfach „wegschwimmt“ und das Fahrverhalten nicht mehr stabil ist. Und wir haben noch einige Kilometer Schotter und Wellblech vor uns ...

Das Stoßdämpferdrama Teil V







04.02.2013 - Intervalle Luftfilfterwechsel

Die Intervalle des Luftfilterwechsels werden immer kürzer. Sind wir mit dem ersten Filter noch knapp 15.000 km gefahren, so liegen wir im Moment bei 5.000 – max. 8.000 km. Der Staub (und vor allem die Vulkanasche) sind teilweise so fein, dass der Filter extrem schnell zusetzt. Zurzeit ist Filter Nummer 6 in Betrieb. Also: Tipp an alle, die dieselbe Tour planen – nicht an Luftfiltern geizen.








31.01.2013 - Das Stoßdämpferdrama Teil IV (oder: warten wir es ab ...)

Da wir ja mittlerweile einen guten Draht zu SACHS Argentina haben, fiel es uns auch nicht ganz so schwer, unsere Dämpfer erneut zu reklamieren. Sobald wir die geteerten Straßen verlassen und die Dämpfer ein wenig „arbeiten“ müssen, werden sie richtig heiß und verlieren Öl. Aber SACHS hat sich der Sache bereits angenommen und ich bin sicher, dass sie eine Lösung finden werden.








25.01.2013 - Gummilager und Buchsen

Unsere nun knapp 200.000km Laufleistung machen sich langsam bemerkbar. Vor allem im Fahrwerk; dieses knackst und stöhnt an allen Ecken und Enden. In Santiago de Chile (in Argentinien sind die Preise auf Grund der Importsteuer einfach zu hoch) haben wir nun ein paar Teile gekauft und lassen diese jetzt verbauen. Den Anfang haben die Gummilager der Zug-und Schubstreben gemacht. Als nächstes folgen verschiedene Buchsen.

Alt und neu ...
... und verbaut








14.01.2013 - Das Stoßdämpferdrama Teil III (oder: Wird am Ende vielleicht doch alles gut?)

Auf die Reklamation hin hat sich SACHS Argentinien (bzw. ein sehr netter Kontakt der Technischen Abteilung) doch wirklich sehr schnell gemeldet. Ihr Angebot: Überprüfen und gegebenenfalls ein Austausch in einer Vertragswerkstatt auf unserer Route. Gemäß Garantiebestimmungen hätten wir zurück nach Salta gemusst (gute 1.000 km).

Nach einer weiteren Passquerung war uns aber klar: die Dinger müssen defintiv raus. Und so dann auch geschehen. In Mendoza sind wir in die bereits informierte Vertragswerkstatt gefahren und dort wurden anstandslos samt Schweißarbeiten am vergrößerten Loch in der Aufhängung die Dämpfer schnell und professionell getauscht. Danke SACHS Argentina und vielleicht wird am Ende ja doch alles gut …

Überprüfung der "alten" Dämpfer
Schweißarbeiten am vergrößerten Loch in der Aufhängung

Saubere Arbeit ...

Einbau der neuen Dämpfer








09.01.2013 - Das Stoßdämpferdrama Teil II

Die guten und neuen SACHS Dämpfer lecken – beide!!! Das erste Mal hatten wir bereits nach 10 km eine kleine Ölspur gesehen, aber beim Händler wurde der Dämpfer ausgebaut und geprüft. Alles in Ordnung. Nach nun weiteren 1.500 km lecken beide neuen Dämpfer stark und so haben wir an Sachs Argentinien direkt eine Reklamation geschrieben … mal sehen, was passiert.

Sachs Dämpfer nach 1.000 km - Öl verschmiert








04.01.2013 - Ölwechsel und neue Filter

Nachdem wir weder in Peru noch in Bolivien gutes Motoröl gefunden haben, haben wir bis Argentinien gewartet. Hier gibt es wieder das gute 5W-40 - und so gibt es endlich wieder einen Ölwechsel samt neuen Filtern.
Auch der Luftfilter und der Dieselfilter werden gewechselt – beim Dieselfilter bekommen wir allerdings einen Schreck, denn nach dem Diesel in Bolivien (und Peru?) ist er komplett schwarz und selbst der Diesel im Filter ist dunkel. Es wurde also dringend Zeit …

Oelwechsel und neue Filter







03.01.2013 - Das Stoßdämpferdrama

Direkt nach unserer Ankunft in Kolumbien haben wir komplett neue Stoßdämpfer verbaut. Irgendwann ist uns dann ein schepperndes dumpfes Geräusch aufgefallen. Aber da der Landy ja kein wirklich stilles Auto ist, haben wir uns da keine weiteren Gedanken gemacht. In Chile – nach den 450 km Wellblech auf der Lagunenroute und insgesamt nur 17.500 km Laufleistung – hat es dann allerdings bei jedem Überfahren eines kleinen Buckels ein schlagendes, klapperndes Geräusch gegeben.

Ergebnis: auf der Beifahrerseite sind am hinteren Stoßdämpfer 2 Führungsscheiben verloren gegangen. Dadurch hat die untere Führung des Dämpfers Spiel bekommen und hat sich seinen Weg durch die Aufhängung gesucht. Das Loch in der Aufhängung hat sich verdoppelt und der Durchmesser der unteren Führung des Dämpfers sehr verkleinert.

Um die 550 km nach Argentinien zu überbrücken haben wir die Dämpfer seitenverkehrt eingebaut und mit Hilfe unseres Freundes Klaus und einigen Teilen einer alten Kabeltrommel eine improvisierte Führung gebaut. In Argentinien gab es dann für hinten neue Dämpfer (SACHS), welche sich bisher sehr gut fahren lassen, da sie um einiges härter sind.

Die untere Führung der Dämpfer: im Unfang verringert
Loch in der Aufhängung: doppelt so groß

Einbau der neuen Dämpfer








06.12.2012 - Kampf dem Staub

Nach 19 Monaten haben wir es langsam satt, dass wir immer, wenn wir mal ein wenig auf Staubpisten unterwegs sind, das Auto auswischen müssen. Ist ja auch kein Wunder: wenn man drinnen sitzt kann man trotz geschlossener Türen nach draußen schauen (gut, ein wenig übertrieben, aber man sieht eben Licht).

Aus diesem Grund haben wir nun die Türen an den Seiten mit einer dicken und flexiblen Schaumstoffdichtung abgeklebt. Bis jetzt sind wir zufrieden und zumindest kann man nun auch nicht mehr nach draußen schauen. Ob es wirklich effektiv was bringt werden wir sehen, wenn es wieder richtig staubig wird.

Kampf dem Staub







04.12.2012 - Das vierte Paket mit Verschleiss/Ersatzteilen

In La Paz durften wir unser 4. Paket aus Deutschland mit Ersatzteilen entgegennehmen. Land Rover sind im nördlichen Teil Südamerikas eher Luxus und als uns in Peru satte 100 USD für einen einzigen Luftfilter (hier haben wir durch den feinen Staub einen recht hohen Verbrauch) veranschlagt wurden, haben wir entschieden, uns noch ein Paket schicken zu lassen. Inhalt: 2 Dieselfilter, 2 Luftfilter und 2 neue Bremslichter. Unsere Bremslichter sind auf Grund wohl zu großer Birnen komplett eingeschmolzen, hat sich verformt und ist blind geworden. Nun sieht man uns wieder …

Neue Bremslichter








01.12.2012 - Versuchter Einbruch

In Peru haben wir – durch Zufall – festgestellt, dass jemand wohl versucht hat, in unser Auto einzubrechen. Das Fahrerschloss stand quer und nicht mehr senkrecht. Wir selber benutzten eigentlich immer nur die Fernbedienung, sonst wäre es uns schon früher aufgefallen, denn bei dem Versuch hat derjenige leider (oder zum Glück nur) den Zylinder kaputt gemacht. Das Schloss funktioniert somit nicht mehr, da sich der Schlüssel nicht mehr einführen lässt.

Beim Abnehmen der Innenverkleidung der Tür – wir müssten ja nach dem kaputten Fensterheber schauen, welchen wir einfach reparieren konnten – haben wir dann auch gesehen, dass das Verbindungsstück von Türzylinder zum Türscharnier herausgefallen ist. Dies haben wir jetzt so belassen. Sollte es nochmal jemand auf diesem Weg versuchen, bekommt er ohne diese Verbindung das Schloss auch nicht auf.









08.11.2012 - "Testergebnis": Regenschutz Hecktür Marke „Eigenbau“

Nachdem wir in Peru nun leider mit fast täglichem Regen gestraft sind und uns die letzen 2 Wochen in den Bergen (u.a. bei Schnee) bewegt haben, können wir nun folgendes zu unserer Hecktür-Regenschutz-Konstruktion sagen: wir möchten sie nicht mehr missen. Aufgebaut in nur 2 Minuten hält sie einen trocken (und bei einem Landy spielt sich nun mal viel an der Hecktür ab). Wir hoffen zwar, dass wir sie nicht mehr so oft brauchen werden, sind aber froh, dass wir sie haben.








29.09.2012 - Regenschutz Hecktür - Marke „Eigenbau“

In letzter Zeit hatten wir – gerade in den Bergen – mit Regen zu kämpfen. Solange wir unser Dachzelt aufschlagen ist das an sich kein Problem, da dieses dann als Regenschutz im Hecktür-Bereich dient. Nun ist es aber gerade in den Bergen teilweise zu kalt, um im Dachzelt zu schlafen. Damit haben wir dann im Falle von Regen ein Problem, da wir im Nassen stehen, um zu kochen.
Um die Kosten und den Aufwand möglichst gering zu halten, haben wir uns eine Lösung aus unserem bestehenden Equipment ausgedacht. Als „Dach“ dient die Plane unserer Strandmuschel, die wir nie nutzen. Unsere Teleskopstangen für unser Tarp (kommt auch so gut wie nie zum Einsatz) haben wir mit Schellen am Dachträger befestigt. Diese werden bei Bedarf ausgezogen und die zugeschnittene Plane wird einfach drüber gezogen und an verschiedenen Punkten abgespannt.

Regenschutz Hecktür

Regenschutz Hecktür

Regenschutz Hecktür








22.09.2012 - Was uns stört - oder kleines Fazit nach über 500 Tagen …

Nachdem wir nun schon recht lange unterwegs sind, haben wir uns gedacht, dass es mal Zeit ist, ein Fazit zu ziehen. Ein Fazit im Bezug auf das Leben im Dachzelt, unseren Ausbau und unser Equipment.

Grundsätzlich sei vorab zu sagen, dass man sich doch wundert, was man bei so einer Tour alleine an Ersatzteilen und Werkzeug dabei hat und was dies an Platz wegnimmt. Wir haben für Werkzeug und Ersatzteile ein großes Fach im Auto, die Tonne im Radkasten und nun auch noch eine 60l Kiste auf dem Dach. Vielleicht haben wir einfach zu viel dabei, aber wir vertreten die Meinung, dass man das, was man dabei hat (hoffentlich) nicht braucht.

Zum Dachzelt: wir haben uns aus Kostengründen für ein Dachzelt entschieden. Ein riesiger Vorteil des Dachzeltes ist sicherlich die Tatsache, dass es sich in heißen Regionen – sobald die Temperaturen nachts zurück gehen – sofort mit abkühlt. Auf der anderen Seite ist es auf großer Höhe natürlich auch sehr kalt (aber aus diesem Grund können wir eben mit Standheizung auch im Auto schlafen) im Zelt. Starker Wind ist auch nicht wirklich Freund des Dachzeltes – obwohl wir sagen müssen, dass das Zelt mehr abkann, als man glaubt. Ganz wichtig sicher beim Kauf des Dachzeltes: darauf achten, dass es sich schnell auf- und abbauen lässt. Wir brauchen knapp 3 Minuten zum Aufbauen und unwesentlich länger zum Abbauen; was gerade bei Regen ein riesiger Vorteil ist.

Zum Innenausbau: alles in allem sind wir sehr zufrieden; die Kühlbox könnte etwas weiter unten stehen, da es von außen recht schwer ist, auf den Boden der Box zu schauen. Die Liegefläche innen ist mit 1,15m nicht wirklich komfortabel breit, aber wir haben Leute getroffen, die auf unter 1m schlafen, warum beschweren wir uns also.

Zum Equipment: alles, was länger als 10 Minuten zum Aufbauen benötigt, wird nicht genutzt. Unser Tarp haben wir das letzte Mal in Mexiko aufgebaut und letzte Woche haben wir festgestellt, dass wir unseren Tisch seit Costa Rica nicht mehr benutzt haben. Fließend (warm) Wasser wird definitiv nachgerüstet, aber ansonsten fehlt uns nichts. Wir haben uns vor kurzem sogar von unserer Toilette (Porta Potti) getrennt.

Fazit: bis auf ein paar Kleinigkeiten, die wir ändern werden (Wassersystem) sind wir in unserem kleinen Reich glücklich …

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27.08.2012 - Neuer Schutz"panzer" für die Schläuche der Standheizung im Radkasten

Wir hatten unseren ursprünglich mühsam gebauten Schutz“panzer“ für die Schläuche der Standheizung im Radkasten in Mexiko beim Einschlagen in ein großes Schlagloch mit 70 km/h verloren. Seitdem hatten wir keinen Platz gefunden, wo wir kostengünstig einen Neuen hätten umsetzen können. Die Schläuche haben wir notdürftig mit Schaumstoff vor Steinschlag geschützt. Durch Zufall finden wir eine professionelle Schlosserei in Ecuador und man möchte 10 USD von uns haben - und sagen sofort zu, denn die Steine, die sich im groben Profil der MT´s festsetzen sind ein wenig größer und wir wollen nichts riskieren.

Schläuche der Standheizung im Radkasten

Neuer Schutzpanzer








24.08.2012 - Kampf dem Rost ...

Bei der Ausreise Deutschland und der Einreise Kanada ist jeweils aus Seuchenschutzgründen eine Reinigung notwendig. Als wir das Auto in Kanada abgeholt haben, war es sauber wie nie. Nachteil allerdings: unsere in Deutschland mühsam aufgetragene Hohlraumversiegelung samt Unterbodenschutz ist dem aggressiven Reinigungsmittel erlegen. Und so rostete unser Auto friedlich vor sich hin und die vielen Tage in der sanften Meeresbrise taten ihr Übriges.

Daher haben wir jetzt dem Rost jetzt den Kampf angesagt. Der grobe Rost wurde entfernt, die Stellen entfettet und das Auto dann mit entsprechendem Schutz  behandelt. Nicht ganz perfekt, aber besser als nichts.

Kampf dem Rost

Kampf dem Rost

Kampf dem Rost









05.08.2012 - Thermostat

Bei einem unserer „Wir-müssen-möglichst-viel-der-falschen-Kühlflüssigkeit-aus-dem-System-bekommen“ Spülvorgang haben wir beim Bergabfahren festgestellt, dass unser Thermostat nicht mehr richtig schließt.

Also haben wir es ausgebaut und festgestellt, dass sich neben viel Kalkansammlungen ein Stück Gummi verklemmt hat. Nach dem Entkalken und einmal richtig Aufkochen hat sich das Gummistück (Herkunft unbekannt) gelöst und seitdem funktioniert wieder alles.


Thermostat









27.07.2012 - Reparatur Kraftstoffkühler

In letzter Zeit hat sich immer mal wieder Kühlflüssigkeit verflüchtigt; und während der Fahrt hat es dann auch recht häufig unangenehm im Auto nach eben dieser gerochen. Also haben wir gesucht, nichts gefunden und immer fleissig aufgefüllt, was auf Dauer auch keinen Spaß oder Sinn macht. Durch Zufall haben wir aber jetzt entdeckt, dass unser Kraftstoffkühler leckt.
In Bogota wurde dieses Problem jetzt schnell und unproblematisch in einer Werkstatt behoben. Neue Dichtungsringe und Schellen – und alles wieder trocken. Wir haben endlich auch das richtige Kühlmittel mit Frostschutz gekauft und spülen im Moment unser System gut und ordentlich durch, damit wir dann endlich tauschen können und wieder Frostschutz haben …

Reparatur Kraftstoffkühler

Reparatur Kraftstoffkühler








24.06.2012 - Ölwechsel und Wechsel der Stoßdämpfer

Wir haben uns auch nach Kolumbien ein Paket aus Deutschland kommen lassen (einen ganz lieben Dank an die Umsetzung und Organisation in Deutschland ohne die dies nicht möglich gewesen wäre!!!), weil es hier schwierig ist, bezahlbare Teile zu bekommen.
Nach über 50.000 km hat sich abgezeichnet, dass unsere MONROE Stoßdämpfer langsam weich geworden sind. Wir haben uns wieder für die gleichen Dämpfer entschieden, da sie in unseren Augen einfach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Diese werden nun komplett getauscht. Nach 16.000 km ist dann auch wieder ein Ölwechsel fällig – somit stehen uns auch wieder beide Kanister zur Verfügung.
Das Höhenkit für die Standheizung wird eingebaut und generell wird wieder ein bisschen geschraubt und alles kontrolliert.

Aber irgendwie wird das wohl jeder (Reisende) bestätigen können: es gibt immer etwas zu schrauben, kontrollieren, verbessern. Und wir sehen das eher als Vorsorgemaßnahmen und machen es schließlich auch gerne …

Wechsel Stoßdämpfer22









03.06.2012 - Wechsel Difföle und Verteilergetriebe

Wir fahren und fahren uns fahren … ohne unsere Diff- und Getriebeöle zu wechseln. Denn irgendwie gibt es zu diesem Thema verschiedene Meinungen. Nach 70.000km haben aber sogar wir dann ein schlechtes Gewissen. Im Walmart finden wir zum Glück gutes Öl; das ist hier leider keine Selbstverständlichkeit.

In einer kleinen Werkstatt dürfen wir die Grube nutzen. Eine schöne Sauerei. An der magnetischen Ablassschraube des Verteilergetriebes hat sich Abrieb gesammelt und sie sieht aus wie ein kleiner Igel. 2 Stunden später sind wir knappe 6 Liter ärmer, aber haben jetzt kein schlechtes  Gewissen mehr.

Was eine Sauerei ...

Ablassschraube








31.05.2012 - San Jose, Land Rover Vertragswerkstatt - Krümmerreparatur, die Zweite

… ja, wir haben ihn wieder. Ein wenig geladen sind wir heute morgen bei Land Rover eingelaufen (lag aber wohl daran, dass wir eine Taxifahrt hinter uns hatten, wo man schöne Umwege gefahren ist, um den Preis nach oben zu treiben … als ob wir nach 3 mal dorthin fahren nicht wüssten, wo und wie weit es ist …). Der Serviceleiter hat sich gleich bei uns für alles entschuldigt. Auto war bereits fertig und wurde gerade geputzt - gehört zum Service des Hauses. Schön mit dem Hochdruckreiniger abgesprüht … einen Landy. Wir haben dann erst mal wieder innen alles trocken gewischt. Den Innenraum Fahrerkabine haben sie aber vorsichtshalber mal schön staubig gelassen; dafür aber die Reifen mit schmutzabweisendem Spray eingesprüht. Wir mussten grinsen.
Nach mehrmaligem Anlassen konnten wir am Krümmer keine herausquellenden Abgaswolken mehr feststellen und auch bei der Probefahrt waren wir der Meinung, dass er besser zieht. Motorhaube klappert auch nicht mehr – und das alles für schlappe 285 Euro. Das eine Bremslicht haben sie übrigens irgendwie wirklich wieder zum Leuchten bekommen. Im Walmart haben wir dann gleich noch Öle gekauft. Schauen wir mal, wie sich der Wagen in den nächsten Tagen schlägt. Im Notfall werden wir zurückkommen müssen … Costa Rica ist ja zum Glück nicht so groß.

Wir haben ihn wieder :-)








30.05.2012 - San Jose, Land Rover Vertragswerkstatt - Krümmerreparatur, die Erste

Mittlerweile glaube ich wirklich, dass wir keine gern gesehenen Kunden in irgendwelchen Werkstätten sind. Mag wohl daran liegen, dass wir unser Auto nicht gerne aus der Hand geben, immer dabei sein wollen und keinem so richtig trauen … wie auch.
Wir haben ja das Problem mit zwei abgebrochenen Bolzen am Krümmer. Festgestellt haben wir dies zufällig, als wir das Schutzblech mal abgenommen haben - sind aber der Meinung, dass wir schon ziemlich lange so herum fahren, was es ja nicht unbedingt besser macht. Daher kommen wohl auch die miesen und zunehmenden Abgasgerüche und der Leistungsabfall unter Last. Da wir in letzter Zeit immer mehr damit zu kämpfen hatten, unser Auto die Berge hoch zu bekommen, haben wir uns nun vertrauensvoll an die Land Rover Vertragswerkstatt in San Jose gewandt. Auf die ersten Telefonate folgten emails mit einer genauen Beschreibung des Problems und mit Bitte um Kostenvoranschlag. Aber keine Antwort. Also haben wir nach einer Woche wieder angerufen; um nebenbei auch zu erfahren, dass unsere emails vorliegen würden. Das schürt Vertrauen in die Zuverlässigkeit.

Erster telefonischer „Kostenvoranschlag“: 200 USD für den Krümmer (Bolzen entfernen, ersetzen und Krümmer inkl. neuer Dichtungen wieder anbauen) und 300 USD für den Wechsel ALLER Öle. Nicht so schlecht.

Wir fahren unser Auto also in die Werkstatt, um es mal wieder in fremde Hände zu geben. Die Werkstatt macht – zugegebenermaßen – einen guten, ordentlichen und organisierten Eindruck. Unsere Probleme werden akribisch notiert (vom Serviceleiter persönlich!) und es folgt eine grobe Kalkulation für die Ölwechsel, allerdings ohne Motoröl, da wir dies selber wechseln wollen (wir fahren ja immer noch 8 Liter in einem Kanister auf dem Dach spazieren). Und siehe da, auf einmal liegt der Preis bei 350 USD ohne Motoröl. Soso …

Bei den Preisen beschließen wir für heute, nur das Öl des Verteilergetriebes wechseln zu lassen. Zusätzlich soll der Verschluss der Motorhaube fixiert werden, da dieser sich im Laufe der Zeit losgerüttelt hat. Am nächsten Morgen sollen wir zusätzlich erfahren, was denn die Reparatur am Krümmer kosten soll und werden dann entscheiden, was wir machen.

Wir rufen also am nächsten Morgen an, um zu erfahren, dass der Krümmer beinahe fertig ist. Bitte??? Ich weiß nicht, ob man das noch unter Kommunikationsproblemen ablegen kann. Mit Wut im Bauch fahren wir wieder zu Land Rover. Immerhin: die Bolzen sind entfernt und alles sieht recht gut aus. Aber zu den Kosten kann uns niemand was sagen und bisher sind auch weder Öl gewechselt noch Motorhaubenverschluß fixiert worden.
Wir rühren uns nicht mehr weg vom Auto. Als wir darauf hinweisen, dass doch bitte auch die Turbodichtung und Wasseranschlußdichtung gewechselt werden sollten und stoßen auf ein wenig Unverständnis. Egal; der Krümmer ist irgendwann dran und soweit – im kalten Zustand – keine Undichtigkeit mehr sichtbar. Preis allerdings immer noch unbekannt.

Also geben wir nur noch die Motorhaube in Auftrag und lassen die Öle weg. Eigentlich wollen wir nur noch unser Auto wiederhaben und raus aus San Jose. Als wir gehen sieht Stefan noch, wie sie sich an den Bremslichtern (gut, ein Bremslicht funktioniert nicht ...) zu schaffen machen. Ohne weiter drüber nachzudenken, gehen wir … to be continued ...

Krümmerreparatur

Krümmerreparatur

Krümmerreparatur








28.05.2012 - Neue BF Goodrich Reifen - die schlechten Strassen können kommen

Der Landy hat endlich neue Puschen. Wir haben keine Mühen gescheut auf der Suche nach neuen Reifen. Einen kompletten Tag haben wir in San Jose verbracht und sogar einen Abstecher in die Freihandelszone an der Grenze zu Panama gemacht. Neben klanghaften Marken wie LingLong oder Wa-Ling blieben letztendlich nur 2 Optionen: BFG oder MAXXIS. Da uns unser BFG bisher mehr als gute und pannenfreie Dienste geleistet hat, haben wir hier dann doch tiefer in die Tasche gegriffen und nun schmücken neue BFG Mud Terrain unser Auto. Unsere alten Reifen konnten wir zum Glück gegen kleines Entgelt noch verkaufen.

NACHTRAG: erster Eindruck nach 200 km: noch ein wenig schwammig und ab 100km/h müssen wir uns anschreien im Auto ...


Noch ohne Reifen ...

... und mit








25.05.2012 - Bodenplatte ausgeklinkt

Nach einiger Zeit Reisen merkt man, dass alles, was mehr als 3 Handgriffe bedeutet oder länger als 2 Minuten dauert einfach wenig oder kaum in Anspruch genommen wird. Ebenso bei unserer Möglichkeit, im Auto zu schlafen.
Da es uns bisher immer zu lange gedauert hat, das Gestell aufzubauen, auf dem die Bodenplatte auf einer Seite gestützt wird, haben wir nun die Bodenplatte entsprechend ausgeklinkt, um so das Gestell „permanent“ aufgebaut haben zu können. Das Anheben und Auflegen der Bodenplatte ist somit in weniger als einer Minute erledigt.


Ausklinken der Bodenplatte

Ausklinken der Bodenplatte








06.05.2012 - Externer Kompressoranschluß

Da wir es vor unserer Abreise einfach nicht mehr geschafft haben, einen externen Anschluss für unseren Kompressor umzusetzen, haben wir dies jetzt – nach einem Jahr Reisezeit – getan. Seit einem Jahr fahren wir unseren Kompressor mit uns spazieren und haben ihn bis dato nur einmal genutzt; eben weil es uns zu kompliziert gewesen ist, immer den Sitz auszubauen, und den Kompressor an die Batterie anzuschließen.
Abhilfe haben wir geschaffen indem wir eine Anschlussleitung samt Stecker direkt an die Starterbatterie gelegt haben. Dieser Stecker ist nun leicht zugänglich und unser Problem damit behoben.


Externer Kompressoranschluss







25.04.2012 - Der Landy braucht nun doch mal neue Reifen ...

Nach nun knapp 70.000 km auf teilweise wirklich miesen Straßen (der Dempster hat ganz sicher seine Spuren hinterlassen) ist es an der Zeit, unserem Landy neue Reifen zu gönnen. Wir spielen mit dem Gedanken, auf Grund der kommenden Straßenverhältnisse in Kolumbien und Peru auf einen MT umzurüsten; eventuell sogar auf einen 265er.
Allerdings gestaltet sich die Suche nach dem richtigen (oder besser: dem richtigen und verfügbaren) Reifen recht schwer, denn jeder sagt uns, wir sollten aus Kostengründen in Panama kaufen, aber: 1.) der 235/85/R16 scheint in den Versionen AT oder MT nicht wirklich oft vertreten zu sein 2.) Markennamen scheinen auch nicht so leicht zu bekommen zu sein 3.) die Kommunikation per email mit Panama gestaltet sich mehr als schwierig; zumindest auf der Seite Panama …
Einige Preise haben wir jetzt sowohl aus Panama, als auch aus Kolumbien erhalten und die lassen uns und unser Budget mal ganz tief durchatmen. Mal sehen, für was wir und unser Geldbeutel uns denn entscheiden.

Ziemlich runter nach 70.000 km








17.02.2012 - Land Rover (LR) Belize Ltd. in San Ignacio

Mittlerweile ist einige Zeit ins Land gezogen seit wir in San Ignacio unsere Kupplung haben wechseln lassen. Der Wagen läuft, aber nach und nach haben wir immer mehr Fehler und - ja, so müssen wir es eigentlich leider nennen - Pfusch gefunden.
Wir haben einige Probleme gehabt (eine nicht eingestellte Kupplung, die uns als gut verkauft werden sollte, keine bzw. zu wenig Servoflüssigkeit aufgefüllt, zu wenig Kühlflüssigkeit ohne jeglichen Frostschutz aufgefüllt, Stecker für die Glühkerzen nicht richtig angesteckt, Öltemperaturfühler gar nicht angesteckt, Kraftstoffzu- und Rücklaufleitung vertauscht ...); diese konnten wir zum Glück mit Hilfe von Philip und unserem Handbuch selber beheben. In Guatemala sind wir dann zweimal liegen geblieben, weil einfach die Leitung für die Batterien nicht richtig an die Lichtmaschine angeschlossen worden ist, somit unsere Batterien nicht mehr geladen wurden, das Steuergerät gesponnen hat und das Auto - nachdem nach und nach die meisten Systeme ausgefallen sind - nur noch im absoluten Notprogramm gefahren ist. 
KURZ: WIR persönlich können die LR Belize Ltd. in San Ignacio nicht wirklich emfehlen, was eigentlich schade ist, da sie die einzige auf Land Rover spezialisierte Werkstatt in der Umgebung ist und mehr und weniger Anlaufpunkt für alle Overlander auf dem Weg Süd-Nord oder Nord-Süd ...








09.02.2012 - Neue Kupplung samt Pilotlager

Da unsere Kupplung bzw. eigentlich das Pilotlager sich in letzer Zeit mehr als oft bemerkbar gemacht hat und wir teilweise schon Probleme hatten, die Gänge zu wechseln, fahren wir jetzt in Belize die vor San Ignacio ansässige LR Werkstatt an.
Hier wird der komplette Motor ausgebaut und unser Verdacht bestätigt sich: das Pilotlager ist bereits ausgeschlagen und brüchig. Die Kupplung hingegen ist trotz ihrer 165.000 km immer noch in einem sehr guten Zustand. Dennoch entscheiden wir uns dazu, auch hier alles komplett (allerings ohne ZMS) wechseln zu lassen - wenn das Auto denn schon mal auseinander genommen ist.
Der Wiedereinbau des Motors allerdings gestaltet sich eher schwierig, da den Td5 Motor hier kaum jemand kennt. Es unterlaufen leider auch Fehler (falsch angesteckte Schläuche und nicht angesteckte Stecker), so dass wir mit Hilfe vom Handbuch selber nacharbeiten müssen.

Das brüchige Pilotlager

Landy ohne Motor ...








12.12.2011 - "Bewertung" unseres Equipments, Zubehörs, Ausrüstung ...

Mittlerweile sind wir 40.000 km gefahren; auf Schotterpisten, mit Schlaglöchern versehenen Wellblechpisten, Sand, steinigen Wald- und Forstwegen, matschigen Lehmstraßen und eben auch ein wenig auf normalen Straßen. Eine extreme Belastung: für Mensch, Auto und das gesamte Equipment.

Wir haben es uns im Vorfeld nicht leicht gemacht mit der Wahl unseres Zubehörs. Gut, aber bezahlbar sollte es sein. Praktisch, nützlich und lang haltend.

Da so eine Reise eine extreme Herausforderung ist, haben wir uns gedacht, dass es Sinn machen würde, unser Equipment (siehe Ausrüstungsliste) bis zum Ende der Reise zu bewerten; zumindest werden wir es versuchen.

Sollte im Vorfeld jemand interessiert sein an unseren bisherigen Erfahrungen mit irgendwelchen Teilen oder dem Auto selbst, dann freuen wir uns natürlich über emails und werden versuchen, bereits jetzt unsere Erfahrungen weiterzureichen. Denn es haben sich bereits jetzt Dinge als nicht wirklich „benötigt“ herausgestellt; andere Dinge haben sich schon jetzt mehr als bewährt …








16.07.2011 - Das "reisefertige" Auto im Überblick (Modifikationen, Daten, Ausrüstung, Zubehör etc.)

Der aufmerksame Leser wird sicherlich in den letzten 2 Jahren unsere Umbaumaßnahmen am Auto verfolgt haben. Da dies in den Berichten aber immer nur häppchenweise dokumentiert worden ist, wollen wir an dieser Stelle mal eine Auflistung bzw. eine Übersicht über unser „finales“ Fahrzeug inkl. Modifikationen, techn. Daten, Zubehör, Ausrüstung etc. geben.


Basisfahrzeug:
Landrover Defender  110 SW Td5
Baujahr: 2003
Leistung: 122 PS
120.000 km bei Start

Modifikation Fahrwerk:
-  Adventurer Stoßdämpfer (Monroe)
-  HD Federn (Britpart)
-  Landrover Auflastfedern hinten
-  Stabi hinten

Modifikation Motor:
-  80mm Luftansaugung (Selbstbau)
-  Schnorchel Kunststoff (Mantec)
-  AGR komplett stillgelegt

Schutz Unterboden:
-  Alu-Unterahrschutz (Britpart)
-  Diffschutz vorne u. hinten (beides Extec)
-  Spurstangenschutz (Extec)

Anbauteile außen:
- Dachzelt Explorer 120 (Beduin)
- Dachträger (Patriot)
- HD Kühlergrill (Off Road Service Nägele)
- Lampenschutzgitter vorne (Off Road Service Nägele)
- Aluriffelblech auf Kotflügel, Motorhaube, Heckseitenwand (Britpart)
- Sandbleche (Entreq)
- Klappbare Sandblechhalter (Entreq)
- Airline Zurrschienen inkl. Fittinge (Airline Systems)
- Treeslider (Entreq)
- Kanisterhalter für 2x 20 Liter (Selbstbau)
- 2 x Fernscheinwerfer Luminator (Hella)
- 1x Arbeitsscheinwerfer Heck (Hella) 

Zubehör  innen:
- Türeinstiegsleisten mit Dichtungen (Entreq)
- Küchenboard Hecktür (Kiwi Equipment)
- Sitze Optimed inkl. Sitzheizung (KÖNIG)

Innenausbau (Selbstbau):
- Standheizung Airtronic D2 (Eberspächer)
- Isolator 10 und 20 mm (REIMO)
-12 mm Siebdruck-Bodenplatte (ZEG)
- 7 und 9 mm Siebdruckplatte für Möbel (Sound&Light Equipment)
- 25 mm Alu-Vierkantrohr (Metallfachhändler)
- Steckverbinder (Marine Systems)
- Airline Zurrschienen inkl. Fittinge (Airline Systems)
- Staunetze (Netzfabrik)
- Vorhänge für alle Fenster zweifarbig aus Verdunklungsstoff (Stoffkontor) 

Elektrik:
- Runnig Bull AGR 75 Ah Batterie (BANNER)
- Runnig Bull AGR 95 Ah Batterie (BANNER)
- Trennsystem (Microcharge)
- Wechselrichter 350 W (Waeco)
- div. Steckdosen Innen u. außen
- Batterietrennschalter (mit Bypass)
- Umbau Lichtschalter auf Relais

Campingausrüstung:
- Kompressor Kühlbox 35 Liter (EZETIL)
- Benzinkocher 424 (Coleman)
- Koch-Kit Plus  bestehend aus 2 Töpfen und 1 Pfanne (Coleman)
- 2 Waschschüsseln (Ortlieb)
- Geschirr, Besteck, Becher sowie diverse Küchenutensilien
- Espresso Maker
- Rolltisch Alu
- 2 x Klappstühle
- Tarp nach Maß aus Polyester Rip-Stop (DEPROC)
- Thetford Porta Potti 335
- Isomatten (Kaikialla)
- Schlafsäcke (Marmot "Never Summe"r, Vaude "Sherpa Light" und Meru)
- LED Lampe (Black Diamond)
- Wasserkanister (1 x 20 l, 2 x 12 Liter und 1 x 10 Liter)
- Solardusche 20 Liter (Wehnke)
- Moskito-Dome (Wal Mart)
- diverse persönliche Kleinigkeiten (Stirnlampen etc.)

Sonstiges (Modifikation, Werkzeug etc.):
- Auffahrkeile Trileveler (Conrad)
- Kanisterhalter für 2 x 20 Liter oder optional 4 x 20 Liter (Selbstbau)
- 2 x 20 Liter Kanister (Autozubehör)
- Doppelzylinderkompressor 10 Bar
- BW-Alu-Kiste 60 Liter (für Lebensmittel)
- Serviceluke für Dieselpumpe (Selbstbau)
- Garmin Nüvi  und viele viele Papierkarten
- jede Menge Werkzeug
- und noch mehr Ersatzteile für den Landy


Ready ...







05.07.2011 - Steinschlag

Nachdem uns gleich ziemlich am Anfang der Tour ein richtig dicker Stein von der Gegenspur entgegengeschleudert worden ist und uns zum Glück nur am Nummernschild (oben am Träger befestigt) getroffen hat und uns hier eine gute Delle beschert hat, hatten wir  diesmal weniger Glück. Wieder ein Stein - aufgewirbelt von einem entgegenkommenden Truck. Steinschlag mitten auf der Scheibe. Um zu verhindern, dass sich die Risse weiter ausbreiten, lassen wir den Schaden "flicken". Das Ergebnis ist ganz zufriedenstellend und gibt uns ein wenig das Gefühl der Sicherheit.

Already fixed

top







18.06.2011 - Zweite Wartung

So, die ersten 10.000 km sind knapp gefahren und die „zweite Wartung“ stand an. Wir überprüfen regelmässig brav alle Flüssigkeiten, damit es nicht irgendwann mal zu bösen Überraschungen kommt. Zusammen mit der zweiten Wartung haben wir auch das Fett in den Homokineten überprüft, alles in Ordnung. Ab und zu klopft der Wagen zwar ein wenig eigenartig, aber nur wenn er kalt ist. Wir denken, das liegt am Diesel hier. Oder an der Höhe - oder vielleicht an beidem?

Hier in den Rockies haben wir festgestellt, dass uns – gefühlt – ein wenig Leistung fehlt und der Wagen extrem rußt. Also haben wir den Umgebungsdruckfühler gereinigt und nun ist alles wieder in Ordnung.

Zusätzlich haben wir uns vor einiger Zeit dazu entschlossen unseren bisher ungenutzten Reservereifen mit laufen zu lassen; ihn also im rotierenden System zu wechseln. Das bringt insgesamt mehr Laufleistung und da wir spätestens nach unserer Tour die Reifen sowieso komplett wechseln müssen und andere Reifen verwenden werden, würden wir einen im Prinzip neuen Reifen ersetzen – und das macht in unseren Augen keinen Sinn.






24.05.2011 - Erste Wartung

Wir haben den ersten Tag in Montreal dazu genutzt eine erste kleine "Wartung" an unserem Auto vorzunehmen nach den ersten 3.000 km. Das Wetter hat zum Glück auch mitgespielt. In den Highlands haben wir festgestellt, dass der Wagen bei starkem Bremsen nach links zieht. Um weitere Probleme zu vermeiden, wollten wir das natürlich beseitigt haben. Auf Anraten per Ferndiagnose von Peter Baus haben wir die Bremsbeläge der Fahrerseite mit denen der Beifahrerseite getauscht und umgekehrt. Nach weiteren Bremsungen zog der Wagen nun in die andere Richtung. Somit war klar, dass das Problem bei den Belägen lag - zum Glück. Also haben wir vorne die Bremsbeläge (sind trotz gutem Aussehens wohl verhärtet gewesen) gegen Neue getauscht. Des Weiteren haben wir Kardanwelle und Steckachse neu abgeschmiert.







23.05.2011 - Versenkt!

Unser  erster Ausflug in die Wildnis („Oh, das sieht aus, wie eine Abkürzung zu unserem Ziel, da fahren wir mal lang, um unseren GPS-Empfänger zu testen und ein wenig zu üben …“) endete unsanft.

Das Gelände war am Anfang noch gut zu fahren, doch bald wurden die Wege immer unwegsamer, holpriger und plötzlich war es vorbei. Der Wagen neigt sich zur Seite und wir stehen. In einem unterirdischen Wasserlauf. Bis zum Rahmen eingetaucht in Matsch. Da ging nichts mehr.

Also anpacken, freischaufeln, Sandbleche drunter und raus (ganz so einfach war es zwar nicht, aber wir sind dank der Sandbleche alleine wieder rausgekommen).

schön ...
matschig






11.05.2011 - Abgeholt

Wir haben unseren Landy endlich wieder. Die ganze Prozedur mit Spediteur, Zoll und Hafen hat keine 2 Stunden gedauert. Vor allem die Mitarbeiter im Hafen waren super freundlich. Es gab keine Probleme oder Beschädigungen (mal abgesehen vom Wasser im Inneraum, aber das Auto stand ja jetzt auch knapp 4 Tage im Dauerregen) und irgendwie ist das Auto sauberer als vorher gewesen. Der Zoll hatte bei der Inspektion auch nichts auszusetzen und somit kann es jetzt losgehen.

top










02.05.2011 - ... auf See ...

Nachdem wir ja jetzt bereits fast 2 Wochen ohne Auto sind, hat es uns interessiert, wo sich denn unser Landy im Moment befindet. Nach jeweils einem Zwischenstopp in Frankreich und England ist jetzt endlich der Kurs in Richtung Kanada eingeschlagen.

... auf See ...

top










19.04.2011 - Reisefertig und Abgabe am Hamburger Hafen

Nach langer Vorbereitungsphase und unzähligen (!!!) Arbeitsstunden am Auto läuft nun langsam der Countdown bis es losgeht am 11. Mai 2011. Wir haben am Dienstag (19.04.2011) unser Auto nach Hamburg in den Hafen - genauer gesagt in den Terminal O´Swaldkai - zur Verschiffung gebracht. An dieser Stelle möchten wir auch Seabridge ganz recht herzlich danken. Die Betreuung und Beratung im Vorfeld war super und freundlich und auch das zugeschickte  Informationsmaterial ist sehr umfangreich gewesen. Die Abgabe im Hafen war mehr als einfach und unsere Aufregung war absolut fehl am Platz. Zuerst erfolgt die Anmeldung im Terminal. Hier bekommt man seinen Passierschein für die Einfahrt in den Hafen. Daraufhin wird das Auto in den Hafen gefahren. Hier gibt es eine Bestandsaufnahme (d.h. vorhandene Schäden und Kratzer werden aufgenommen und dokumentiert). Dann bekommt man seine Papiere zurück, verlässt den Hafen, geht zurück zum Terminal und das war es auch schon. Die ganze Prozedur hat ca. 1 Stunde gedauert. Wie hat es der Zollbeamte so nett genannt? Ein „Rundum-sorglos-Paket“; da können wir nur zustimmen. Ende der Woche legt das Schiff in Richtung Halifax ab und wir hoffen, dass die Abholung genauso stressfrei ablaufen wird.

Endlich reisefertig ...

... von der Seite ...



Und von vorne

Die Hinterseite

und noch mal ...

Einfahrt in den Freihafen Unser Kilometerstand VOR der Tour










17.04.2011 - Endlich fertig - und vollgepackt bis unters Dach

Ja, endlich ist es soweit: wir sind fertig! Unglaublich, aber wahr, nach fast zwei Jahren. Wir haben noch den Rest Sicherheitsfolie verklebt und den Spriteinfüllschlauch gewechselt, da der Jetzige schon recht porös gewesen ist. Und dann wurde gepackt – voll bis unters Dach. Nun ja, ganz so schlimm ist es nicht, aber die Ersatzteile nehmen doch schon sehr viel Platz weg und daher wurde es ein bisserl eng in unseren Landy-Staufächern.

Dann habend wir das Auto von innen nochmal gründlich gereinigt. Somit haben wir wirklich unser Bestes getan, um unser Auto auf die kommende Zeit vorzubereiten.

Morgen geht es in Richtung Norden und am Dienstag geben wir das Auto dann im Hamburger Hafen ab.

Vollgepackt

Und nochmehr Zeug

Bald geht es los ...











10.04.2011 - Finale Arbeiten

ENDLICH! Wir haben uns den finalen Arbeiten gewidmet. Dazu gehörten der Ölwechsel inkl. Filterwechsel, Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung. Der Wagen sieht jetzt aus wie neu. Zum Schutz der Scheiben haben wir dann zusätzlich noch alle zugänglichen Scheiben mit Securlux-Folien der Firma Foliatech beklebt. So sollte der schnelle Zugriff durch Einschlagen der Scheiben ausgeschlossen sein.

Wie neu von unten



Die Folien - Securlux von Foliatech
Auf der Scheibe kaum sichtbar







03.04.2011 - Ordnung auf dem Dachträger

Unser Dachträger ist ja bis jetzt immer recht leer gewesen. Bis auf das Rohr für Tarp und Stangen vorne und das Zelt hinten hatten wir nichts auf dem Dach. Es standen nur noch der Kanisterhalter, die Auffahrkeile und die Schaufel an. Alles kein Problem bei der noch zur Verfügung stehenden Fläche. Nachdem wir uns aus Kostengründen allerdings entschieden haben, das Reserverad hinten an der Tür zu lassen und im Notfall auf den Träger zu legen, sieht das ein wenig anders aus. So ein Rad ist doch ziemlich groß. Also komplett umdisponiert, damit alles passt. Das Rohr an die Seite, Kanisterhalter und Auffahrkeile ganz nach vorne. Somit ist genug Platz für das Rad und auch weiterhin genug Platz für unsere „Sonnenterasse“ vor dem Zelt (solange das Rad nicht auch oben liegt).  

Dann haben wir das herrliche Wetter am Wochenende noch dazu genutzt, um sämtliche Filter und den Spanner für den Antriebsriemen zu wechseln. Somit wird die to-do-Liste – zum Glück – immer kürzer …

Der Träger - neu sortiert













27.03.2011 - Der Innenausbau - final

Wir haben uns mit unserem Innenausbau viel Zeit gelassen, da wir uns lange nicht im Klaren darüber gewesen sind, wie wir unsere Wünsche und Ideen umsetzen sollen. Uns war es ja beim Innenausbau wichtig, dass wir den maximalen Stauraum bei minimaler Größe rausholen und dass der Innenausbau flexibel ein- und ausgebaut werden kann.

Unser Innenausbau besteht im Prinzip aus einem Regal (Radkasten Fahrerseite), einer Seitenkiste (Radkasten Beifahrerseite) und der vorderen Kiste. Alle drei Teile können unabhängig voneinander und in kürzester Zeit ein- und ausgebaut werden. Zusätzlich ist die Bodenplatte zersägt, um so auch schnell an die Revisionsklappe zu kommen, wenn die Dieselpumpe einmal streiken sollte. Der "ausgesägte" Teil der Bodenklappe kann als Auflage benutzt werden, damit man auch im Auto schlafen kann.

Für uns ist somit die optimale Lösung gefunden ...


Das Auto komplett leer

Das Auto komplett leer mit Revisionsklappe

Das Regal (Radkasten Fahrerseite)

Regal und Seitenkiste
Seitenregal und vordere Kiste

Alle drei Teile zusammen

Alle drei Teile zusammen mit Schlafoption











25.03.2011 - Weiterer Stauraum

Stauraum ist immer gut; vor allem, wenn er keinen bzw. nicht wirklich Platz wegnimmt. Bei einem Freund haben wir etwas gesehen, was wirklich super ist. Der Radkasten auf der Fahrerseite ist wirklich groß und nicht genutzt. Hier passt hervorragend ein handelsüblicher PE-Vierkantkanister rein. Der Kanister ist sehr stabil und hat eine große Öffnung. Somit können hier auch größere Sachen untergebracht werden. Von außen fällt der Kanister so gut wie gar nicht auf und er ist recht schnell und einfach montiert.

Ungenutzter Platz im Radkasten

Die Tonne - genug Platz

... von aussen ...












21.03.2011 - Treeslider, Einstiegsleisten und andere Kleinigkeiten

Nachdem hier schon lange nichts mehr geschrieben worden ist, kommt es eine kleine Zusammenfassung dessen, was wir in letzter Zeit getan haben. Anfang März sind wir in Heiligenberg bei der Firma Entreq gewesen. Hier sind in mühevoller Kleinarbeit unsere Treeslider an unser Auto angepasst worden. Diese haben wir dann unmontiert mit nach Hause genommen und haben sie zum Sandstrahlen und zum Beschichten gegeben. Nach knappen 2 Wochen hatten wir sie dann endlich zurück. Trotz vorheriger Anpassung mussten wir noch ein wenig nacharbeiten, bis sie dann gepasst haben. Ab sofort werden sie die Leute, die ihre Türen immer in unsere Seite gehauen haben beim Öffnen ganz schön ärgern. Dank der Treeslider haben wir nun auch einen vereinfachten Zugriff auf unseren Dachträger, da diese einen bequemen und sicheren Stand gewährleisten.

Während unseres Urlaubs auf Sardinien mussten wir wieder mal feststellen, dass die von Land Rover verwendeten Gummi-Dichtungslippen unten an der Tür nicht wirklich etwas bringen. Wir hatten ordentlich Staub und Dreck im Auto. Aber auch das wird sich ab sofort ändern, denn wir haben jetzt richtig schöne Türeinstiegsleisten (ebenfalls von Entreq). Dreck und Wasser haben jetzt keine Chance mehr.

An dieser Stelle möchten wir Herrn Boecking von Entreq nochmals ganz recht herzlich danken für seine Geduld, seine aufgewendete Zeit und seine tatkräftige Unterstützung. Wir werden durch ihn und seine Produkte unsere Tour weit sicherer und komfortabler in Angriff nehmen können.

Neben den beiden größeren Veränderungen haben wir den Antriebsriemen noch gewechselt, da sich dieser langsam aufgelöst hat. Und ein Türscharnier an der vorderen Tür ist gewechselt worden. Das war allerdings wieder eine der vielen Situationen, an denen wir Hammer und sonstige spitzen Teile ganz weit weg legen mussten. Das neue Scharnier hat nicht die gleiche Lochtiefe wie das Vorherige. Somit sind die Schrauben zu kurz gewesen. Nach einigen Modifikationen hat sich dann letztendlich die Tür nicht mehr wirklich gut schließen lassen. Also wieder alles ab und neu eingestellt. Ja, bei einem Land Rover macht man nicht mal eben schnell etwas …


Von der Seite und ganz nackt ...

Halter für die Treeslider

Anpassung ...

... sieht gut aus ...

Viele viele Teile ...

ENDLICH ... am Auto

Sieht gut aus; keine Beulen mehr in den Türen ...

Die Einstiegsleisten von Entreq

Schick; da haben Wasser und Dreck keine Chance mehr

Da steigt man gerne ein ...

Gesamtbild











25.02.2011 - Expeditionscheck

Heute haben wir den finalen Expeditions- und Technikcheck vor der Reise bei dem Landyfachmann unseres Vertrauens,  der Fa. Allrad Baus im hessischen Hasselroth durchgeführt. Die Bremsen wurden überprüft und wenn nötig ersetzt; die ausgeschlagenen Steckachsen der Hinterachse ersetzt, und alle weiteren Verschleißteile wenn nötig ersetzt, alle Flüssigkeiten überprüft und noch einmal alles gefettet und geölt.
Des Weiteren wurden mit Peter Baus die Ersatzteile und Werkzeuge besprochen welche wir mitnehmen sollten und auch die Revisionsluke ins Auto geschnitten (hiervor hatten wir uns ja bis jetzt gedrückt!).
Wie auch schon im „Schrauberkurs“ haben wir  noch jede Menge Tipps und Kniffe von Peter erhalten bzw. gezeigt bekommen. Nun können wir mit dem Bewusstsein losfahren, alles Menschenmögliche getan zu haben um Probleme mit dem Auto weitestgehend zu vermeiden.
Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Peter und seiner Frau Sabine für die Hilfsbereitschaft und Gastfreundlichkeit bedanken. Wir wünschen euch beiden für euren Umzug und den Neustart in Alsfeld alles Gute und freuen uns schon auf ein Wiedersehen in der neuen und größeren Werkstatt.


Revisionsluke

... ein ziemlich großes Loch

... und auch ein paar Stabis ...

für hinten

top










24.02.2011 - Klappbare Sandblechhalter

Wir haben unsere Sandblechhalter Marke Eigenbau nun gegen klappbare Halter der Marke Entreq getauscht. Hiermit gewinnen wir eine universelle, schnell verfügbare und stabile Ablagefläche in Form von Sandblechen, denn die Halter lassen sich dank der Kipp-Sperrriegel schnell und einfach mit einem Griff nach unten klappen.

Die neuen Sandbleche von Entreq
... und heruntergeklappt

Sandbleche und Halter von Entreq

Klappbare Halter












12.02.2011 - Schnorchel, Fensterschutz und Batterietrennschalter

Wir haben uns letztendlich nun doch für einen Schnorchel entschieden. Der ausschlaggebende Punkt ist unser Sardinien-Urlaub gewesen, da wir feststellen mussten, dass unser super Lufi von K&N nach nur drei Wochen Insel total zugesetzt war. Damit wir allerdings nichts an Leistung verlieren, haben wir im gleichen Atemzug den Luftansaugtrakt von bisher ca. 50 mm auf 80 mm vergrößert. Bisher haben wir keinen erhöhten Verbrauch oder einen Leistungsabfall bemerkt.

Auch der Fensterschutz der Schiebefenster auf der Fahrerseite (also dort, wo keine Sandbleche montiert sind) ist immer noch offen gewesen. Die Überlegungen gingen vom Austausch der vorhandenen Scheibe geben eine Plexiglasscheibe, über Rahmen ausbohren und mit einem Blech zunieten bis hin zum Aufsetzen eines großen Bleches über die komplette Seite. Irgendwie konnten wir uns mit keiner Lösung so richtig anfreunden. Also haben wir auf die vorhandenen Airline-Schienen einfach ein Blech montiert. Dieses lässt sich in 2 Minuten abnehmen und das Auto ist somit im ursprünglichen Zustand und die Fenster können genutzt werden.

Auch im Bereich Elektrik haben wir noch mal Hand angelegt. Da bis dato beide Lichtschalter einmal ihren Dienst versagt haben, werden die Scheinwerfer jetzt über Relais geschaltet. Unsere Zusatzscheinwerfer auf dem Dach können nun per Schalter zum normalen Fernlicht zugeschaltet werden. Des Weiteren  haben wir einen Batterietrennschalter eingebaut. Dieser dient als zusätzliche Diebstahlsicherung und auf ein umständliches Batterieabklemmen für diverse Wartungsarbeiten können wir nun auch verzichten. Allerdings mussten wir nach dem Abklemmen der Batterie beide Fernbedienungen neu synchronisieren. Warum ist uns ein Rätsel, aber jetzt funktionieren sie wieder …


Einbau

Vergrößerung Luftansaugung

Schnorchel

Schnorchel

Blech als Fensterschutz

Blech als Fensterschutz


Batterietrennschalter

Batterietrennschalter
 











14.01.2011 – Kanisterhalter

Der Kanisterhalter ist fertig; er bietet Platz für 2 liegende 20l Kanister bzw. 4 stehende Kanister. Material: Alu-Riffelblech. Er wird dann einfach auf den Dachträger geschraubt.


top









06.01.2011 – Standheizung

Unsere Standheizung (Eberspächer Airtronic D2) ist eingebaut und läuft. Wir haben uns ja erst relativ spät für eine Standheizung entschieden und mussten somit einen sinnvollen Platz finden, an dem sie noch eingebaut werden kann, da der komplette Innenausbau ja schon umgesetzt gewesen ist. Letztendlich gab es eigentlich nur einen Platz: auf dem Radkasten und somit im Regal verstaut. Da die Standheizung recht weit am Rand steht ist noch genug Platz im unteren Regalfach. Die Warmluft ist durch den Standort auch relativ zentral positioniert.
Nach den ersten Probeläufen sind wir begeistert. Es wird relativ schnell kuschelig warm im Auto. Die Kabel laufen komplett im Auto. Der Tankentnehmer ist mittels einem Alurohr einfach im durchgeschnittenen Tankschlauch eingesetzt.

Lage der Heizung auf dem Radkasten
Und im Regal ...

Der Tankentnehmer

Unterm Radkasten
Die Verkabelung im Auto
... und zur Elektrobox ...

Die Steuerung

... und geschützt ...










04.12.2010 – Bodenplatte

Wir haben den hinteren Teil der Bodenplatte nun doch zersägt. Bis dato hatten wir die Entscheidung immer vor uns hergeschoben bzw. uns dagegen gesträubt, die Platte zu zersägen. Da wir nun aber vor der Entscheidung standen, wie wir unseren weiteren Innenausbau gestalten möchten - gerade im Hinblick auf die Schlafmöglichkeit im Auto - hatten wir nur 2 Optionen: entweder die Platte zu zersägen oder eine 2. Platte auf die vorhandene Bodenplatte zu legen. Weiteres Gewicht in Form einer weiteren kleinen Platte erschien uns nicht als sinnvoll. Die jetzt zersägte Platte bietet auch den Vorteil, dass wir so einfach an die noch ausstehende Serviceklappe kommen, sollte die Dieselpumpe doch mal ihren Geist aufgeben.

Bodenplatte zersägt

Flexibel verwendtbar und herausnehmbar









10.11.2010 - Das Regal - unser Meisterstück

Ja, unser Regal … das gute Stück; bei dem wir überlegt hatten, es vor dem Urlaub noch schnell an einem Tag zu bauen. Wir haben uns dann aber dagegen entschieden, was wohl auch gut gewesen ist. Letztendlich ist das, was wir jetzt gebaut haben wohl Version 5 oder 6 und unterscheidet sich doch ein wenig von der ursprünglichen Version. Wir mussten immer wieder feststellen, dass das, was wir uns ausgedacht und theoretisch konzipiert hatten, nicht umsetzbar gewesen ist, bzw. wir zu viel Platz verloren hätten oder es einfach nicht in den Landy gepasst hat. Also haben wir uns für eine ganz einfache und schlichte Version entschieden. Das Regal ist nach hinten hin offen und das Auto bildet somit die vierte und abschließende Seite.

Der nächste Punkt sind die Türen gewesen. Türen, die als kleiner Tisch oder Ablagefläche verwendet werden können wären toll. Auf der anderen Seite sollten uns gerade im unteren Bereich, in dem Töpfe und Kocher untergebracht sind, die Türen nicht behindern, wenn man im Auto sitzt und die Sachen herausholen möchte. Also haben wir uns unten für Schiebetüren und in der Mitte für herunter klappbare Türen entschieden. Für den oberen Bereich sind 3 RAKO-Kisten vorgesehen. Auf dem Regal selbst ist noch Platz für Kleinigkeiten.

Das Regal ist auf dem mit Holz verkleideten Radkasten befestigt und zusätzlich im oberen Bereich direkt mit dem Auto verschraubt. Dies bietet genügend Stabilität und schafft insgesamt eine Menge zusätzlichen Stauraum.

Unsere "Skizze" für die finale Version
Viel Platz auf dem Radkasten

Verschraubung oben mit dem Auto

Verschraubung auf dem Radkasten

Die Schienen für die Schiebetür

Die Schiebetüren

Das nackte Regal

Das - soweit fertige - Regal im Auto

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26.10.2010 - Neue Federn

Während unseres Urlaubs im September mussten wir feststellen, dass sich unser Auto auf Grund der Laufleistung und wohl auch vor allem auf Grund der Zuladung doch ein wenig weich fährt und gerade hinten ziemlich weit unten hängt. Da wir mit unserem originalen Federn eigentlich sehr zufrieden sind und um unser Budget nicht weiter zu strapazieren haben wir uns für die originalen HD-Federn entschieden.
Nach dem Einbau fährt sich der ganze Wagen nun wieder ein wenig straffer und wir haben vor allem ein wenig Bodenfreiheit gewonnen.











19.10.2010 – Kleinigkeiten

Irgendwie hat uns in den letzten Wochen ein wenig die Motivation gefehlt, größere Dinge am Auto in Angriff zu nehmen. Wir haben Anfang Oktober einen sehr interessanten und hilfreichen Schrauberkurs bei Allrad Baus gemacht. Dann kam unerwartet der Schaden am Differential und somit waren uns für gut 1,5 Wochen sowieso die Hände gebunden. Also haben wir konzeptionell gearbeitet und uns mit vielen Kleinigkeiten beschäftigt.
Wir haben endlich unseren Feuerlöscher montiert und die hinteren Streben für die Rücksitzbank nun doch entfernt (Hauptgrund ist, dass unser Regal durch die Strebe nicht so wie geplant umsetzbar ist). Dadurch gewinnen wir doch einiges mehr an Platz, was uns gar nicht bewusst gewesen ist. Am Wochenende soll es aber endlich mit dem noch fehlenden Regal für den Innenausbau weitergehen.

Mehr Platz :-)

Lieber auf der sicherern Seite ...










10.10.2010 – Differentialschaden

Ja, es kommt immer unerwartet und ungelegen und vollkommen plötzlich. So auch bei uns. Mit einem Schlag hat sich unser vorderes Differential (Bruch der Achse des Planetengetriebes) verabschiedet. Dies hat uns ein wenig frustriert. Da wir unseren Landy aber in guten Händen wissen, hat es nicht ganz so weh getan. Jetzt haben wir ein neues, gebrauchtes Differential und die Schwachstelle ist auch mit behoben worden.








19.09.2010 – Probelauf

Unser diesjähriger Sommerurlaub sollte ganz unter dem Motto „Probelauf - mal sehen, wie wir zurechtkommen“ stehen. Wir haben versucht, alles möglichst weit voranzutreiben und auch von der Ausrüstung her, schon möglichst viel anzuschaffen. Allerdings mussten wir schnell feststellen, dass wir den Innenausbau nur in einer unüberlegten Hau-Ruck-Aktion fertig bekommen hätten. Also haben wir uns für den letzten Teil mit einem Provisorium aus 2 Kisten begnügt.
Und dann ging es Ende August los – über Österreich nach Südtirol; an den Gardasee, und weiter nach Genua. Von dort mit der Fähre nach Sardinien und zurück über den Lago Maggiore und die Schweiz. Nach den ersten beiden Tagen haben wir festgestellt, dass wir unbedingt unser Regal für die Küchenutensilien noch bauen müssen, da das ewige „Kiste rein – Kiste raus“ schon nervig gewesen ist. Auch ist die Liste mit zu verbessernden Kleinigkeiten immer länger geworden. Aber dafür ist der Urlaub ja gedacht gewesen. Alles in allem müssen wir nach 3 Wochen rückwirkend sagen, dass wir mehr als zufrieden sind. Unser Innenausbau und die Aufteilung haben sich als optimal herausgestellt. Am letzten Abend haben wir das Essen sogar im Auto zubereitet und auch im Auto gegessen. Im Auf- und Abbauen des Dachzeltes sind wir mittlerweile rekordverdächtig schnell. Und Dank der Entscheidung ein Tarp zu nehmen sind wir auch recht flexibel gewesen. So konnten wir tagsüber alles unter dem an Bäumen abgespannten Tarp belassen und mit dem Auto herumfahren. Ach ja, einen kleinen Reisebericht gibt es hier.









20.08.2010 - Markise oder Tarp? 

Wieder so eine Grundsatzfrage und eine für uns schwierige Entscheidung. Nachdem wir auf der Abenteuer Allrad verschiedene Markisen gesehen hatten, stand unsere Entscheidung eigentlich schon recht fest. Allerdings hatten wir mit dem Preis dann doch ein Problem. Und so haben wir angefangen, uns zu fragen, was wir denn eigentlich möchten, bzw. was uns denn wichtig ist. Oberste Priorität: Schatten, bzw. UV-Schutz. Zweiter wichtiger Punkt: Flexibilität. Somit haben wir unsere „Markisenentscheidung“ über den Haufen geworfen und angefangen, uns mit Tarps auseinanderzusetzen. Aber irgendwie haben wir kein Tarp gefunden, welches optimal an unseren Dachträger passt und uns von der Größe her gefällt. Also haben wir weiter recherchiert. Nach vielem hin- und herprobieren haben wir uns dann ein auf unsere Bedürfnisse angepasstes Sonnensegel fertigen lassen. Dieses bietet UV-Schutz, ist stabil und flexibel einsetzbar. Befestigt wird es direkt am Dachträger (beidseitig möglich). Damit wir es schnell und einfach zur Hand haben, haben wir auf den Dachträger ein Rohr montiert, welches genug Platz für das gerollte Sonnensegel, die Stangen und Leinen bietet.

Am Auto und ...

... abgespannt in Bäumen

Die "Verpackung"










21.07.2010 - Es werde Licht ... nun auch hinten 

Da ja nun auch die eigentlichen Rückscheinwerfer des Landys nicht wirklich viel bringen, haben wir nun auch noch einen separaten Rückscheinwerfer an unseren Träger gebaut. Dieser leuchtet eine vernünftige Fläche aus, ist schön kompakt und robust gebaut und gibt uns so im Gelände mehr Sicherheit, wenn es denn mal rückwärts geht oder wir einfach mal Licht brauchen, um hinter dem Auto etwas aufzubauen.

Rückscheinwerfer
Viel Licht ... nun auch hinten






18.07.2010 - Artgerechte Haltung

Nach über einem Jahr haben wir unseren Landy nun das erste Mal ein wenig artgerecht gehalten und ihn durch das Gelände gescheucht. Einfach, um mal ein Gefühl dafür zu bekommen, was denn eigentlich möglich ist. Da wir ja nun sowohl der Dachträger als auch das Dachzelt montiert haben, ist dieser Test auch relativ realistisch gewesen (gut, der Innenausbau fehlt noch, aber mehr Sorgen haben uns eigentlich die Dachlast und der Schwerpunkt gemacht). Anfänglich mussten wir uns doch überwinden aber mit der Zeit hat es mehr und mehr Spaß gemacht, so dass wir den kompletten Nachmittag genutzt haben, um unseren Landy bergauf und bergab zu fahren. Aber ehrlich gesagt, ist er wahrscheinlich nicht mal annähernd an seine Grenzen gestoßen. Für uns allerdings war es eine gute Erfahrung zu wissen, dass wir wahrscheinlich ohne Probleme jede Hürde nehmen werden können.

Artgerechte Haltung ...
... im Gelände


10.07.2010 - Der Innenausbau schreitet voran

Nachdem wir uns ja nun wirklich lange genug vor dem Innenausbau gedrückt haben, oder es einfach nicht angegangen sind, weil wir nicht so recht wussten, was wir eigentlich wollen, haben wir uns nun doch gewagt und uns an die Gerüste für unsere Kisten gemacht. Auch hier haben wir wieder einmal gemerkt, dass man immer dazulernt. Die ersten Schritte sind doch ein wenig schwer gefallen, da hier ja schon relativ „endgültige“ Entscheidungen bezüglich der Größe und Höhe fallen. Aber mit jeden Stück wurde es einfacher und besser. Wir haben uns für unser Gerüst für Alu-Vierkantroht 2,5x2,5 cm entscheiden. Verbunden wir alles mit Steckverbindern aus der Aquaristik. Mit diesem System ist man sehr flexibel und es ist vor allem einfach zusammenzubauen.

Der Innenausbau besteht im Prinzip aus 2 großen Kisten. Eine direkt am Radkasten und die andere auf der großen freien Fläche hinter den Sitzen. Nachdem die beiden Kisten nun fertig sind, hat man bereits eine ungefähre Vorstellung von dem entstehenden Stauraum. Für den zweiten Radkasten ist ein Regal geplant, welches zusätzlichen Stauraum bietet. Somit kann auch im Auto geschlafen werden, wenn das Wetter mal schlecht ist. Die Kisten werden noch mit Sieddruckplatte (7 mm und 9 mm für die Sitzflächen) beplankt und auf der Bodenplatte befestigt. Somit können wir die Kisten jederzeit wieder entfernen.

Die nackte Kiste Eine der beiden Kisten

Der Zusammenbau

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04.07.2010 - Es werde Licht ...

Wir haben ja so ziemlich gleich nachdem wir das Auto gekauft hatten, die Originalscheinwerfer gegen Klarglasscheinwerfer getauscht, weil eine normale Taschenlampe weiter leuchtet als die original verbauten Schweinwerfer. So sieht man wenigstens ein bisserl was bei Nacht. Aber auch das ist nicht wirklich genug, wenn man im Gelände ist. Also mussten Zusatzscheinwerfer her. Da bei uns die Scheinwerfer bedingt durch die Klimaanlage nicht auf die Stoßstange passen, blieb nur der Dachträger.
Und da machen sie sich ziemlich gut. Entschieden haben wir uns für die Luminator Compact von HELLA inkl. Osram Nightbreaker. Der erste Lichttest im Feld war sehr vielversprechend. Nachdem wir die Zusatzscheinwerfer dann allerdings wieder ausgeschaltet hatten, da es dem Gegenverkehr eigentlich nicht zumutbar ist, hatten wir mit den normalen Scheinwerfern wieder das Gefühl im Dunkeln zu stehen. Aber jetzt haben wir ja jederzeit die Möglichkeit auf einen Schalter zu drücken und … es werde Licht …

Abblendlicht

Fernlicht

... es werde Licht ...









14.06.2010 - Dämmung und Bodenplatte

Nachdem wir uns ja – als wir unseren Himmel heruntergenommen hatten – dazu entschlossen haben, diesen nicht zu dämmen, haben wir uns bei den Radkästen und dem hinteren Teil des Autos dazu entschlossen. Als erstes wurde also der Teppich entfernt. Dann wurde auf den Radkästen akribisch der Reimo Isolator verklebt. Dieser lässt sich zum Glück hervorragend schneiden und verarbeiten. Der Innenraum gestaltete sich einfacher, da es hier eine große Fläche ist. Dann haben wir die Bodenplatte zugeschnitten (Siebdruck 12 mm). Allerdings auch in zwei Teilen. Da wir im Moment noch nicht zu 100% wissen, die Gestaltung des Innenausbaus größenmäßig werden soll, haben wir hier ein wenig Spiel gelassen. D.h. wir können die beiden Teile auch später noch auf die richtige Länge zuschneiden und miteinander verbinden. Wenn man hinten nun eine große ebene Fläche hat, wirkt der Innenraum gleich ganz anders. Nun wollen wir langsam den Innenausbau in Angriff nehmen.




Der Fußtunnel ausgekleidet

Die Bodenplatte









05./06.06.2010 - Bad Kissingen die Zweite

An der Messe in Bad Kissingen mussten wir doch mal wieder erschreckt feststellen, wie schnell die Zeit vergeht. Das letzte Jahr ist geradezu verflogen. Obwohl wir dieses Jahr bereits zum zweiten Mal in Bad Kissingen gewesen sind, ist es dennoch eine Premiere gewesen. Und zwar für unser Dachzelt, was ein Jahr lang verwaist im Keller stand. Kurz vor knapp haben wir noch ein paar Helferlein gefunden, die uns geholfen haben, den Dachträger samt Dachzelt aufs Auto zu setzen. Nicht gerade leicht. Im Vorfeld musste leider auch die Reling unseres Dachträgers dran glauben. Da diese nicht mehr abschraubbar gewesen ist, musste sie eben abgeflext werden.
Ja, so ein Dachzelt ist schon gewöhnungsbedürftig. Der Ein- und Ausstieg ist schon ein wenig kompliziert über die Leiter, aber auch das geht. Übermäßige Trinkgelage sollte man wohl dennoch vermeiden … durch den erhöhten Schwerpunkt und das damit verbundene Wackeln auf dem Dach könnten mögliche Nebenwirkungen noch verstärkt werden.
Das Zelt an sich ist doch geräumiger als man denkt und die erste Nacht war super. Auch das Auf- und Abbauen dauert keine 10 Minuten. Ein weiterer Punkt ist, dass sich auf normalen Straßen das Fahrverhalten des Landys nicht wirklich groß verändert hat – zum Glück.

Ansonsten ist es wieder ein wunderschönes Wochenende bei herrlichem Wetter mit vielen netten Leuten gewesen. Und es hat das Fernweh geschürt, wenn man die vielen Geschichten der Messebesucher hört und die Autos sieht, die schon viel von der Welt gesehen haben ...











24.05.2010 - Staunetze und weitere Kleinigkeiten

Um weiteren Stauraum für Kleinigkeiten zu schaffen, haben wir passgenaue Staunetze anfertigen lassen, welche wir direkt unter dem Himmel befestigt haben. Unsere kleinen Seitenfenster im Dach haben wir einfach mit dem noch vorhandenen Verdunklungsstoff zugemacht. Da wir den Himmel im Zuge der Kabelverlegung sowieso abgenommen hatten, hat sich diese Option angeboten. Bei Bedarf kann der Stoff einfach ein wenig nach oben geschoben werden.

Zusätzlich haben wir die Türdichtungen erneuert und die Türen mal richtig eingestellt, abgedichtet und ausgerichtet. Auch dies ist ohne Himmel einfacher umzusetzen. Auch die stetig klappernden Türverkleidungen sind nun fest.

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10.05.2010 - Jede Menge Kabel

Im Zuge unseres separaten Verbraucherstromkreises mussten wir ja unseren Himmel komplett herunternehmen. Zum Glück ist unser Dach trocken. Da wir hinten eine weitere 12V Steckdose verbaut haben und auch das Loch für die Außensteckdose (Zusatzscheinwerfer vorne und Rückscheinwerfer) gebohrt haben, mussten hier eine Menge Kabel von vorne nach hinten verlegt werden.  Die Zusatzscheinwerfer werden später direkt über das Armaturenbrett geschaltet. Die Schalter hierfür sind bereits verbaut, allerdings haben wir uns noch nicht für Scheinwerfer entschieden.






25.04.2010 - Separater Verbraucherstromkreis

Die Elektrik, oder vielmehr die Frage, wo und wie wir die Elektrik verbauen und verstauen können hat uns einige Zeit Kopfzerbrechen bereitet. Aber letztendlich bleibt – logisch gesehen – nur ein Platz: direkt unter der Cubby-Box. Ein zusätzlicher Kasten unter der Cubby-Box bietet des Weiteren den Vorteil, dass die Cubby-Box an sich ein wenig höher kommt und somit eine perfekte „Mittelarmlehne“ bietet.
Also standen wir erstmal vor der Überlegung, was an im Laufe des weiteren Innenausbaus an zusätzlichen stromziehenden Komponenten verbaut und gesichert werden sollte. Dann musste eine Auswahl der zu verbauenden Elektronik-Komponenten getroffen und die Teile bestellt werden. Anschließend wurde die Kiste vorbereitet und umgesetzt. Zum Schluss einfach die Kiste für die Elektrik mit der Cubby-Box verbinden und fertig. Sieht gut aus und fällt gar nicht auf. Trotz aller bereits verbauten Komponenten ist immer noch ein wenig Platz vorhanden, um eventuelle weitere Teile zu verbauen. Bis jetzt haben wir folgende Komponenten geplant: Wechselrichter 220V, 350W, 4x 12 V Steckdosen, 4 Zusatzscheinwerfer inkl. Relais vorne, 1 Arbeitsscheinwerfer hinten und eine zusätzliche Innenraumbeleuchtung.







 

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17.04.2010 - Doppelbatterie-System

Endlich haben wir die Halterungen für die beiden neuen Batterien fertiggestellt. Bei den Batterien handelt es sich um AGM Batterien des Typs Banner Running Bull, eine 75 AH als Starterbatterie und eine 95 AH als Verbraucherbatterie. AGM Batterien haben den Vorteil, dass die Batteriesäure nicht in flüssiger Form sondern in ein Flies Material aufgesogen vorliegt. Das hat den Vorteil, dass AGM`s extrem rüttelfest sind und auch bei extremen Geländeeinsätzen nicht auslaufen können. Des Weiteren zeichnen sich die Batterien durch eine hohe Zyklenfestigkeit sowie Tiefentladbarkeit aus. Der Preis hält sich im Vergleich zu Gelbatterien im Rahmen. Um zu verhindern, dass sich beide Batterien im Stillstand komplett entladen, aber um zu gewährleisten, dass beide durch die Lichtmaschine wieder geladen werden musste eine Lösung her. 
Nach intensiver Recherche habe wir uns für ein Trenn-MOSFET der Firma MICROCHARGE entschieden. Diese hat den Vorteil, dass beide Batterien nach dem Start des Motors und damit der Lichtmaschine zum Laden zusammengeschaltet werden; nach dem Abstellen des Motors beide Batterien aber voneinander getrennt werden, um so das Entladen der Starterbatterie zu verhindern. Ein weiteres Argument für das Trenn-MOSFET war der einfache Einbau.




Microcharge Trenn-MOSFET

Microcharge Trenn-MOSFET

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05.04.2010 - Keine Einblicke mehr

FROHE OSTERN ... wir haben die Ostertage sinnvoll genutzt, um unser Auto in Zukunft vor ungewollten Einblicken zu schützen. Unsere erste Idee war eine Verdunklungsfolie. Hier ist es aber so, dass diese, wenn es draussen dunkel ist, um im Auto das Licht an ist, nichts bringt. Also haben wir uns für einfache "Vorhänge" entschieden.  
Als Stoffgrundlage hierfür dient ein spezieller und robuster Verdunklungsstoff, der absolut blickdicht ist und auf der einen Seite schwarz und auf der anderen Seite weiss ist. Das hat den Vorteil, dass die weisse Innenseite das Auto von innen heller und freundlicher erscheinen lässt, von aussen aber unauffällig schwarz und neutral ist. Befestigt werden die Vorhänge ganz einfach mit Klettband. Damit sie nicht immer komplett abgenommen werden müssen, besteht die Möglichkeit, diese einfach hochzurollen und mittels Schlaufen und Hängern zu befestigen/halten.




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24.03.2010 - Unsere neuen KÖNIG-Sitze sind fertig

Nachdem wir unseren Landy vor mittlerweile einem guten Jahr gekauft haben, ist uns sehr schnell klar gewesen, dass wir mit den ursprünglich eingebauten Sitzen nicht wirklich etwas anfangen können, oder hiermit längere Strecken fahren wollen. Nach einigen endlosen Recherchen und Gesprächen zum Thema "Sitze", sind wir nun sicher, einen geeigneten Partner für neue Sitze gefunden zu haben: KÖNIG-Sitze.
Nach dem ersten "Probesitzen" vor Ort ist dann auch relativ schnell klar gewesen, welcher Sitz es denn sei soll. Da wir wohl einige Zeit im Auto verbringen werden, sollte hier nicht gespart werden und somit sind wir beim "Optimed" samt Sitzheizung gelandet. Nach einigem Warten war es nun endlich soweit. Unsere Sitze sind da und wurden direkt vor Ort eingebaut.  Nach den ersten Probefahrten wissen wir nun, dass langes Sitzen im Auto auch Spass machen kann und dass eine Sitzheizung auch richtig warm werden kann. Und ein weiterer Pluspunkt: nun wird auch der Rücken mitgeheizt. Wir sind begeistert. 

Da die neuen Sitze allerdings doch ein wenig größer sind als unsere bisherigen Sitze, müssen wir die Planung des Innenausbaus nochmals ein wenig überarbeiten und anpassen.  





 

 



 

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06.03.2010 - Vorbereitung Doppelbatterie-System

Das Thema Doppelbatterie-System hat uns lange beschäftigt. Leider mussten wir feststellen, dass die vorab eingebaute Batterie recht groß ist und so eigentlich keinen Spielraum für ein Doppelbatterie-System lässt. Also mussten zwei neue Batterien gekauft werden. Da uns die ganzen käuflichen Halterungen für das Doppelbatterie-System einfach zu teuer waren, haben wir uns selber etwas einfallen lassen. Unsere Halterung besteht ganz einfach aus einem Edelstahlblech als Grundplatte unter die drei Stücken 3 cm starke Dachlatte als Fuß geschraubt haben. Zum Fixieren der Batterie benutzen wir eine M6-Gewindestange, aus der wir 4 Haltestangen geschnitten haben.

Der endgültige Einbau wird nun schnellstens erfolgen, da es doch ein wenig länger gedauert hat als erwartet, bis alles gepasst hat.

 

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27.02.2010 - Pappmodell Innenausbau

Nachdem wir bereits ein 3D Modell für unseren Innenausbau erstellt hatten, haben wir uns dennoch gedacht, dass ein Pappmodell nicht schaden kann, um die Dimensionen in der Realität zu sehen. Also haben wir gemessen und geschnitten und sind mit dem Ergebnis recht zufrieden. Zumal wir gleich einige Modifikationen von Problemen vornehmen konnten, die so am reinen 3D Modell nicht ersichtlich gewesen sind.

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10.02.2010 - Neue Hecktürverkleidung - Küchenboard

Da sich die Auslieferung und der Einbau unserer neuen Sitze leider immer weiter nach hinten verzögert, mussten wir erst mal an einer anderen Stelle weitermachen. Also haben wir uns der neuen Hecktürverkleidung gewidmet. Diese biete nun auch eine geräumige Ablagefläche und sie Möglichkeit darauf zu kochen. In diesem Zug haben wir dann auch unser Reserverad wieder an die Hecktür geschraubt.